Kitesurfing Instructor Ausbildung

Der Anwärter erlernt die Fähigkeit zum methodisch richtigen Schulen von Schülergruppen, sowie die organisatorische Sicherheit zur Leitung einer Schule und Wassersportstation.

Voraussetzungen:

  • Vollendetes 18. Lebensjahr
  • Wassersporttauglichkeit
  • Ausreichende Erfahrung im Windsurfen
  • 1. Hilfe Nachweis

Theoriewissen
Ausreichendes theoretisches Wissen durch das Studium der Fernlehrnkursunterlagen. Erfahrungen im Unterrichten sind nicht notwendig.

Fahrpraxis
Sicheres Kitesurfen auch bei schwierigen Starkwind Bedingungen (4-5 Bft), sowie die Beherrschung der Prüfungsmanöver. Zusätzliche Kurse zur Vorbereitung auf den Lehrgang oder Fortbildungskurse, können vom Ausbilder gegen Bezahlung durchgeführt werden.

Ausbildungsweg:

Anmeldung zum Lehrgang
• 4 Fotos
• Tabellarischer- wassersportlicher Lebenslauf
• Ausbildungsunterlagen: Surfscheine, Praxisnachweise
• 1-Hilfe-Nachweise
• Fernlehrkurs - Theorie
• Praxislehrgang
• Prüfungen Theorie - Praxis
• Lizenzierung und Anerkennung durch den Verband
• Fortbildungslehrgänge

Fernlehrkurs Theorie:
Nach Einreichung der Anmeldeunterlagen und Bewerbungsunterlagen sowie der Zahlung der Lehrgangsgebühr erhält der Anwärter die Fernkursunterlagen zum Studium. Diese können zeitunabhängig vor der Praxisausbildung durchgearbeitet werden.

Lehrinhalte:
Ausführliche Lehranleitung zur Grundschulung für Kitesurfanfänger Referate über: Methodik / Didaktik, Segelphysik, Gesetze, Wetterkunde, etc. Ein Frage- und Antwortkomplex, bezogen auf die Fernkursunterlagen, die Praxisausbildung und die theoretische Abschlussprüfung.

Praxislehrgang:
Im Praxislehrgang arbeitet der Anwärter unter der Leitung eines WWS-Chefinstructors / Ausbilders direkt an der Schule mit, um so eine praxisorientierte Ausbildung von Wassersportlern zu erhalten.

Durch die Mitarbeit an der Schule, durch die Durchführung der Kurse, Abnahme von Prüfungen und der gesamten Organisation erhält der Anwärter eine realistische Ausbildung und Erfahrung in der Führung einer Wassersportstation.

Je nach Lizenz dauert die Praxisausbildung des Anwärters mindestens eine Woche. Eine Verlängerung der Ausbildung kann mit Absprache des Ausbilders ermöglicht werden.

Maßgebend für die Dauer des Praxislehrgangs sind die praktischen und theoretischen Vorkenntnisse des AnwärtersIn Ausnahmefällen ist eine Kurzausbildung möglich.

Ausbildungsinhalte Praxis:
• methodische und sichere Durchführung von Kursen für Anfänger und Fortgeschrittene
• Kinderkurse sowie Einzel- und Gruppenausbildung
• Schulung mit Hilfsgeräten: Simulatoren, Booten, Bojen, Videos, Projektoren, Tafeln, etc.
• Theorieunterricht und Prüfungsvorbereitung für die Schüler
• Prüfungsabnahme in Theorie und Praxis. Prüfungsbewertung
• Verwendung von Sicherheitsgeräten- und Ausrüstung. Rettungs- und 1.Hilfe-Maßnahmen

Prüfungen:

Theoretische Prüfungen:
Diese besteht aus einer mündlichen und schriftlichen Prüfung. Je nach Ausbildungsstand des Anwärters kann sie aufgeteilt während der Praxiszeit durchgeführt werden um dem Ausbilder die Möglichkeit zu geben das Wissen des Anwärters vorbereitend zu ergänzen. Die Prüfungsfragen werden aus dem Frage- und Antwortkomplex des Fernkurses entnommen. Zusätzliche Fragen Betreff des Reviers und des Ausbildungsmodus der Schule sind möglich.

Praktische Prüfungen:
Die praktische Bewertung des Anwärters zieht sich über die gesamte Praxisausbildung hin, um ein realistisches Gesamtbild des Ausbildungsstandes zu erhalten.

Bewertet werden vorrangig der Schulungserfolg bei der Ausbildung von Kitesurfschülern, sowie die methodisch- und pädagogisch richtige Durchführungvon Windsurfkursen.

Fahrpraktische Anforderungen:
Sichere Beherrschung des Kitesurfens mit entsprechenden Techniken und Manövern auch im Starkwindbereich.

Sicherheit:
Beachten der Revierbesonderheiten. Praktisches und theoretisches Wissen in der 1. Hilfe und Wasserrettung. Sicherheits- und Naturschutzregeln.